Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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neu Händen noch bin ich König genug habe noch einReich, geräumig genug um den quacksalbernden, schwatz-haften, sternguckenden, Lugen schmiedenden Betrüger zu be-strafen, welcher zugleich einen Gefangenen und einen Gimpelaus mir gemacht hat! Die Verbindung der Constellationen ja, die Verbindung er schwatzt mir Unsinn vor, denkaum ein dreimalgesottcner Schafskopf glauben würde, undich muß Narr genug sein, und bilde mir ein, ihn zu verste-hen! Aber wir werden gleich sehen, was die Verbindung ei-gentlich bedeutet hat. Doch vor Allem zur Andacht!"

Ueber der kleinen Thür, vielleicht zum Andenken an die That,die dahinter geschehen, befand sich eine Nische und darin ein ausStein gehauenes Crucifir. Auf dies Zeichen richtete derKönig seine Augen, als sei er im Begriff, niederzuknieen; hieltjedoch plötzlich inne, als ob er auf dies heilige Bild die Grund-sätze irdischer Politik anwende und für zu gewagt halte,sich demselben zu nähern, ohne vorher der Fürsprache einesvermeinten Patrons versichert zu sein. Er wandte sich dahervom Crucifir ab, als sei er unwürdig, darauf zu blicken, undindem er von den Bildern, womit, wie oft erwähnt, sein Hutversehen war, das der heiligen Jungfrau von Clery wählte, knieteer davor nieder und sprach das nachstehende außerordentliche Ge-bet; worin er, wie man bemerken muß, durch seinen grobenAberglauben gewissermaßen verleitet ward, die Jungfrau vonClcrp für eine ganz andre Person als die Madonna von Em-brun zu betrachten, welche letztere eines seiner Lieblingsbilderwar, zu welchem er oft seine Gebete richtete.

Theure Frau von Clery," rief er, die Hände ringend undsich gegen die Brust schlagend, während er sprach »heiligeMutter der Barmherzigkeit! du, die du allmächtig bist vorAllen, habe Mitleid mit mir Sünder! Es ist wahr, ich habe