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„Ja, Sire," erwiderte der Gloricur; „aber die Frage ist,ob ich, wenn ich Eurer Majestät Verstand nach Eurer derzei-tigen Wohnung beurthcile, nicht Grund haben könnte, micheines so thörichten Narren zu schämen."
„Still, Kerl!" sagte der Graf von Cnwecoeur, „deineZunge ist zu vorlaut."
„Laßt ihn seinen Weg gehn," sagte der König; „ich kennekeinen schöner» Gegenstand der Neckerei, als die Thorheitenjener, die klüger sein sollten. — Hier, mein scharfsinniger Freund,nimm diese Geldbörse und zugleich den Rath, nie ein so gro-ßer Narr zu sein, daß du dich für klüger als andre Leute hältst.Bitte, sei so gut, dich nach meinem Astrologen, Martins Ga-leotti, zu erkundigen, und schicke ihn mir sogleich hieher."
„Das will ich ohne Weiteres, mein hoher Herr," aniwor-tete der Spaßmacher; „und ich wette drauf, ich werde ihn inHans Doppelthürs Haus treffen, denn Philosophen wissen sowie Narren, wo man den besten Wein schenkt."
„Laßt mich um freien Zutritt durch Eure Wachen für diesen ge-lehrten Mann bitten, Herr Graf von Crövecoeur," sagte Ludwig-
„Sein Zutritt kann statthaben, ohne Frage," antworteteder Graf; „nur thut mir leid, bemerken zu müssen, daß meineInstructionen mich nicht ermächtigen, zu erlauben, daß ir-gend Jemand Eurer Majestät Gemächer verläßt. — Ichwünsche Ew- Majestät eine gute Nacht," fügte er hinzu, „undwerde sogleich solche Anstalten in der äußern Halle treffen,daß die Herren, die sie bewohnen sollen, bessere Bequemlich-keit haben."
„Macht Euch keine Mühe um sie, Herr Graf," erwiderteder König, „cs find Männer, die gewohnt sind, Mühseligkei-ten Troß zu bieten; und um die Wahrheit zu gestehen, sowünschte ich, außer daß ich Galeotti sehen will, so wenig wei-
Quentin Durward. III. 5