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6 (1851) Quentin Durward
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gestanden ein, daß zu gleicher Zeit sein Bcnebmen weder Ge-meinheit noch Feigheit verrathen habe. Er scheute sich, denZorn des Herzogs zur rasenden Wuth zu steigern; aber erwandte eben so wenig Bitten an, als er Furcht blicken ließ,sondern er fuhr fort, ihn so fest und ruhig anzublicken, wieein vernünftiger Mann die drohenden Geberden eines Wahn-sinnigen betrachtet, wohl wissend, daß seine eigne Festigkeit undFassung eine unmerkliche aber kräftige Wirkung auf die Wuthdes Wahnsinnes habe.

Crawford warf auf des Königs Befehl sein Schwert Cro-vecoeur hin und sagte:Nehmt! und der Teufel gesegn'es Euch. Es ist für den rechtmäßigen Eigenthümer keine Schan-de, es hinzugeben, denn wir hatten keinen ehrlichen Kampf."

»Halt, Ihr Herren," sagte derjHcrzog mit so gebrochnerStimme, als hätte ihn die Leidenschaft fast der Sprache be-raubt, »behaltet Eure Schwerter; es genügt Euer Versprechen,keinen Gebrauch davon zu machen. Und Ihr, Ludwig vonValois, müßt Euch als meinen Gefangenen betrachten, bis IhrEuch von dem Vorwurfe des Kirchenraubs und Mordes gerei-nigt habt. Führt ihn nach dem Schlosse führt ihn in denHerbcrtsthurm. Er mag sechs Herren aus seinem Gefolge ha-ben, die er sich selber wählen darf. Mplord von Crawford,Eure Wachen müssen das Schloß verlassen und sollen anderswoanständig cinquartirt werden. Jede Zugbrücke auf und jedesFallgitter nieder die Stadtthore werden dreifach besetzt.Man ziehe die Schiffbrücke an das rechte Ufer des Flussesmeine schwarzen Wallonen sollen das Schloß umringen undalle Schildwachen werden verdreifacht auf jedem Posten!Ihr, D'Hymberconrt, sorgt dafür, daß Patrouillen zu Pferdund zu Fuß jede halbe Stunde während der Nacht und jedeStunde am Tage die Runde durch die Stadt machen, wofern