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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Die Werkzeuge und Agenten hingegen, die Ludwig ausihren niedern für sie paffenden Verhältnisse» gezogen und inStellungen versetzt hatte, die ihnen nicht zukamen, zeigtenFeigheit und Kälte, und schienen, ruhig auf ihren Sitzen blei-bend, entschlossen, ihr Geschick nicht durch Einmischung in denStreit herauöfordern zu wollen, was auch aus ihrem Wohl-thiiter werden möge.

Der erste unter der edler gesinnten Partei war der ehr-würdige Lord Crawford, der, mit einer Lebendigkeit, die sichvon seinen Jahren kaum erwarten ließ, sich Bahn durch allenWiderstand brach (welcher um so minder heftig war, da Vielevon den Burgundern, sei cs aus Ehrgefühl, oder aus gehei-mer Neigung, Ludwigs drohendes Unglück zu verhüten, ihmPlatz machten,) und sich kühn zwischen den König und denHerzog stellte. Dann drückte er seine Mütze, unter der seinweißes Haar in zerstreuten Locken herabwallte, auf eine Seiteseines Kopfes seine bleiche Wange und die gefurchte Stirnerglühten, und sein altes Auge leuchtete mit all' dem Feuereines jungen Ritters, der im Begriff ist, eine verzweifelteHandlung zu wagen. Sein Mantel war über eine Schultergeschlagen und seine Geberden zeugten von seiner Bereitwil-ligkeit zu kämpfen, indem er den Mantel um seinen linkenArm schlang, während er sein Schwert mit der Rechten ausder Scheide zog.

Ich habe für seinen Vater und Großvater gesuchten," dieswar Alles, was er sagte,und, bei St. Andreas, ende dieSache, wie sie will, ich werde ihn in dieser Lage nicht imStich lassen-"

Was hier einige Zeit kostete, um es zu erzählen, ereignetesich in der That mit Blitzesschnelle; denn sobald der Herzogseine drohende Stellung annahm, hatte sich auch gleich Craw-