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künde des erstem, und über die tiefe Weisheit und literarischenTalente des künftigen Historikers der Periode zu mischen.
Eine solche Gelegenheit, die Minister Karls persönlich zu ge-winnen, oder, wenn der Leser dies vorzicht, zu bestechen, wares vielleicht, was sich Ludwig als hauptsächlichen Zweck seinesBesuches vorgenommen hatte, wenn auch seine Kunst nicht aus-reichen sollte, sich beim Herzog selbst cinzuschmcicheln. Frank-reich und Burgund standen in so genauer Beziehung zu einan-der, daß die meisten Edclleute des letzter» Landes Hoffnungenoder wirkliche Interessen, die sich auf das erstere bezogen, hat-ten , und diese vermochte Ludwigs Gunst ebenso zu fördern,als sie sein Mißfallen vernichten konnte. Geschaffen für dieseund jede andre Art der Jntrigue, freigebig bis zur Verschwen-dung, wenn es zur Förderung seiner Plane nöthig war, undgeschickt, seine Anträge und Geschenke im günstigsten Lichte er-scheinen zu lassen, wußte der König durch gebotene Vortheilesich den Geist der Stolzen geneigt zu machen, und den wirk-lichen oder vorgeblichen Patrioten das gemeinsame Wohl Frank-reichs und Burgunds als Zweck seines Strebcns darzustellen:während das persönliche Interesse, gleich dem verborgenen Radeeiner Maschine, deßwegen nicht minder mächtig wirkte, wenngleich seine Triebkraft nicht äußerlich sichtbar war. Für einenJeden hatte er einen passenden Köder, und eine besondere ge-eignete Weise, ihn anzubringcn; er ließ den Lohn in denAer-mel derjenigen gleiten, die zu stolz waren, die Hand auszu-strccken, und dabei glaubte er fest, daß seine Gabe, obwohl siegleich dem Thaue geräuschlos und unmerklich herabfiel, unfehl-bar zu ihrer Zeit für den Geber eine reichliche Aerndte vongutem Willen zum wenigsten, vielleicht auch von guten Diensten-ervorbringen würde. Kurz, obwohl er schon lange durch seineMinister sich den Weg gebahnt hatte, beim burgnndischen Hofe