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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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Sire, davon Hab' ich etwas gehört," sagte Balafrß;undich hoffe, Ew. Majestät werde glauben, daß, wenn er unrechtgcthan hat, dies auf keine Weise von meinen Lehren und mei-nem Beispiel herrühre, da ich nie so kühn war, Jemand ausEurer Majestät hoher Familie aus dem Sattel zu heben, dennich kenne meine Verhältnisse zu gut, und"

Schweig von dieser Sache," sagte der König;Euer Neffeerfüllte darin seine Pflicht."

Darin," antwortete Balafro,hat er sich wirklich nachmir gerichtet. Quentin, sagt' ich zu ihm, was auch kommt,immer bedenke, daß du zur schottischen Leibwache gehörst, undthue deine Pflicht, was auch daraus entsteht."

Ich dacht' cs wohl, daß er einen so vorzüglichen Lehrerhatte," sagte Ludwig;aber ich will, daß Ihr meine ersteFrage beantwortet habt Ihr neuerdings von Eurem Nef-fen gehört? Tretet zurück, meine Herren," fügte er, gegendie Hofcavaliere gewandt, hinzu,denn dies gehört für meinOhr allein."

Allerdings, Ew. Majestät," sagte Balafrö-Ich sah heutAbend den Reitknecht Charlot, den mein Neffe von Lüttichabfertigte, oder vielmehr von einem Schlosse des Bischofs,das nahe dabei liegt, und wohin er die Damen von Croyesicher gebracht hatte."

Nun, unsre Frau im Himmel sei dafür gelobt!" sagte derKönig.Weißt du es gewiß? bist du der guten Nachrichtganz sicher?"

So sicher, als man von etwas fein kann," sagte der Ba-lafrö;der Kerl hatte, glaub' ich, Briefe für Ew. Majestätvon den Gräfinnen von Crope."

Schnell, hole mir sie," sagte der Königgib deineWaffe einem von diesen Leuten, dem Oliver, oder sonst ei-