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wird es Zeit genug sein, ihn zu weigern oder zu gewähren;wenn ich besondern Werth auf Eure Meinung über mich lege,so wird cs nicht zu spät sein, dies auszusprechen."
„Ei!" sagte der Graf; „da bin ich zwischen AmadiS undOriana gerathen, und werde wahrscheinlich in die Schrankengefordert werden!"
„Ihr sprecht, als ob dies unmöglich wäre," sagte Quentin,„als ich eine Lanze mit dem Herzog von Orleans brach, sowar es gegen eine Brust, in welcher besseres Blut, als in derCrevccoeur's, floß — als ich mein Schwert mit dem Dunois'maß, so bekämpfte ich einen bessern Krieger."
„Nun, der Himmel stärke dir deinen Verstand, guter Jüng-ling !" sagte Crövecocur, noch immer über den ritterlichen Ver-liebten lachend. „Wenn du die Wahrheit sprichst, so hast du einseltenes Glück in dieser Welt gehabt; und wirklich, wenn es derVorsehung gefällt, dich solchen Proben avszusetzen, eh' du einenBart auf der Lippe hast, so wirst du toll vor Eitelkeit sein, ehe dudich einen Mann nennen kannst. Du kannst mich nicht zornig ma-chen, wohl aber heiter. Glaub mir, obwohl dumitFürsten gekoch-ten oder den Kämpen für Damen gemacht haben magst, weil dicheinmal Foriunens Launen begünstigten, so bist du doch keineswegsder Standesgenosse Jener, deren zufälliger Gegner, oder nochmehr zufälliger Begleiter du gewesen bist- Ick« kann dir, als einemJüngling, der auf Romane gelauscht hat, bis er sich selbst füreinen Paladin hielt, wohl gestatten, eine Zeitlang artigeTräume zu nähren; aber du mußt einem wohlmeinendenFreunde nicht zürnen, wenn er dich gleich etwas rauh an derSchulter rüttelt, um dich aufzuwecken."
„Herr von Crevccoeur," sagte Quentin, „meine Familie —"
„Ei, ich sprach nicht ausschließlich von der Familie," sagte derGraf; „auch von Rang, Vermögen, hoher Stellung und so fort,