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Der Graf begann darauf noch mancherlei zu fragen, in Bezugauf die Weise, wie sich beide Damen auf der Reise benommen hät-ten, desgleichen über den Grad der Vertraulichkeit, den sie Quen-tin »erstattet, und über andere Nebenumständc, so daß der Jüng-ling vor Scham und Unwillen kaum fähig war, seinen GemütdS-zustand vor dem scharfsichtigenKrieger undHofmann zu verbergen,welcher plötzlich geneigt schien, sich von ihm zu beurlauben, indemer sagte: »Hm — ich sehe, es ist, wie ich vermuthctc, wenigstensauf einer Seite; ich hoffe die andre Partei hat ihren Verstand bes-ser zusammengenommen. — Auf, Herr Knappe, spornt Euer Roßund reitet voran, indeß ich zurückbleibe, und mit der Gräfin Isa-belle rede. Ich glaube genug von Euch gehört zu haben, daß ichvon diesen traurigen Dingen mit ihr sprechen kann, ohne ihr Zart-gefühl zu verletzen, obgleich ich das Eure ein wenig verwundete.
— Doch halt, junger Ritter — ein Wort, eh' Ihr geht. Ihr habt,scheint mir, eine glückliche Reise durch's Fecnland geführt —voller heroischen Abenteuer und hochfliegender Hoffnungen, vollwilder minnesängerartiger Täuschung, gleich dem Gärtner derFeeMorgana- Vergeht das Alles, jungerKrieger," fügte er, ihmdie Hand auf die Schulter legend hinzu; „gedenkt jener Damebloß, als der verehrten Gräfin von Croye — vergeßt sie, insofernsie die irrende und abenteuernde Dame war: — und ihre Freunde
— für einen derselben steh' ich — werden ihrerseits bloß der Dienstegedenken, welche Ihr derselben erwiesen, und werden des über-schwänglichen Lohnes vergessen, den Ihr Euch kühner Weise selbstzum Ziel gestellt zu haben scheint "
Unmuthig, daß er nicht fähig gewesen war, vordem scharf-sehenden Crevecoeur Gefühle zu verbergen, die der Graf alsetwas Lächerliches zu betrachten schien, erwiderte Quentinunwillig: „Herr Graf, wenn ich Euren Rath brauche, werd'ich ihn verlangen; wenn ich Beistand von Euch verlange, so