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die sich zu Schönwald zugetragen, angehört hatte; er fuhr nunfort, Durward genauer um die einzelnen Umstände dieser schlim-men Begebenheit zu befragen, die ihm der Schotte, keineswegswillens die Racheglutb, die der Graf gegen Wilhelm von der Markunterhielt, zu entkräften, der Länge nach beschrieb.
„Aber diese blinden, unbeständigen, treulosen, wankelmüthi-gen Bestien, diese Lütticher," sagte der Graf, „daß sie sich mitdiesem abscheulichen Räuber und Mörder verbinden konnten,um ihren rechtmäßigen Fürsten zu tödte»!^
Durward belehrte hier den erzürnten Burgunder, daß dieLütticher, oder mindestens die Bessern unter ihnen, wie unbe-dacht sie auch gegen ihren Bischof aufgestanden wären, nichtdie Absicht gehabt hatten, so weit er sie beobachtet habe, beider abscheulichen That dem Wilhelm von der Mark beizuste-hen; sondern daß sie dieselbe im Gegentheil verhindert habenwürden, hätten sie die Mittel gehabt, und daß sie beim An-blick derselben von Abscheu zurückgeschaudert wären-
„Sprecht nicht von dem treulosen, unbeständigen, pöbelhaftenGesindel!" sagte Creveeoeur. „Wenn sie die Waffen gegen einenFürsten erhoben, der keinen Fehler hatte, als daß er ein zu mil-der und guter Herr für solche undankbare Sklaven war. —Wenn sie sich gegen ihn waffneten und in sein friedliches HauSbrachen, was konnten sie da anders beabsichtigen, als Mord? —Wenn sie sich mit dem wilden Eber der Ardennen verbanden,dem größten Todtschläger in Flanderns Gränzen, was konnteda ihre 'Absicht sein, als allein Mord, welcher das Gewerbeist, wovon er lebt? Und sodann, war es nicht Einer aus ihremeignen schändlichen Pöbel, der die That verübte, wie du selbstberichtest ? — Ich hoffe ihre Kanäle beim Licht ihrer brennendenHäuser von Blut überströmen zu sehn. O! der milde, edle, groß-mnthige Herr, den sie hingeschiachtet haben! — Andere Vasallen