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die Gräfin Isabelle begleitet, seit sie Frankreich verließ, umnach Flandern zurückzukehren."
„Hoho!" sagte der Graf; „und das will sagen, seit sie vonPlefsis-les-Tours floh? — Ihr, ein Bogenschiitz der schottischenGarde, begleitet sie natürlich nur auf ausdrücklichen Befehldes König Ludwig?"
Wie wenig sich auch Quentin dem König von Frankreich ver-pflichtet fühlte, welcher, als er den Ueberfall der Gräfin Isabellevon Croye durch Wilhelm von der Mark beabsichtigte, wahr-scheinlich darauf rechnete, der junge Schotte möge in ihrer Ver-theidigung getödtct werden, so glaubte er sich doch nicht befugt,ein Vertrauen, das Ludwig ihm bewies oder zu beweisen schien,zu verrathen, und daher erwiderte er dem Grafen Crövecoeur:„daß für ihn der Befehl seines Officiers genügt habe, das Aufgc-tragene zu verrichten,und weiter habe er sich um nichts bekümmert "
„Das ist ganz hinreichend," sagte der Graf. „Wir wissen, daßder König seinenOfficieren nicht gestattet, die Bogenschützen seinerGarde auszusendcn, um gleich Paladinen die Zügel irrender Da-men zu leiten, ohne daß er einen politischen Zweck dabei hätte. Eswird für König Ludwig schwer sein, noch ferner so kühn zu behaup-ten, er wisse nichts von der Flucht der Damen von Crope ausFrankreich, da sie doch von einem seiner Leibgardisten begleitetwurden. — Und wohin, Herr Bogenschütz, ging Euer Rückzug?"
„NachLüttich, Herr Graf," antwortete der Schotte; wo sichdie Damen unter den Schutz des verstorbenen Bischofs zu stellenwünschten."
„Des verstorbenen Bischofs!" rief der Gras von Cröve-coeur; „ist Ludwig von Bourbon todt? — Kein Wort von sei-ner Krankheit hat den Herzog erreicht — an was starb er denn?"
„Er schläft in einem blutigen Grabe, Herr Graf — das heißt,wenn seine Mörder seinen Resten ein Grab vergönnt haben."