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„Nur noch," sagte die Gräfin, indem fie sich mit Mühe zusprechen zwang, „daß cs Euch gefallen möge, diesem — diesemjungen Herrn günstig zu sein."
„Hm!" sagte Crovecoeur, denselben durchdringenden Blickauf Quentin werfend, mit dem er auf Glover geschaut hatte,offenbar aber mit minder befriedigendem Erfolg, indem er,wiewohl nicht auf beleidigende Weise, die Verlegenheit derGräfin nachahmte — „Hm! — ja, — dies ist eine Klinge vonanderm Stahl. — Und erlaubt, mein Fräulein, was hat dieser— dieser sehr junge Herr gcthan, daß er eine solche Für-sprache von Euch verdient?"
„Er hat mir Leben und Ehre gerettet," sagte die Gräfin, vorScham und Unmuth erröthend.
Quentin erröthetc gleichfalls vor Unwillen, bedachte aberklüglich, daß es die Sache nur schlimmer machen würde, wenner ihn ausspräche.
„Leben und Ehre? — Hm!" wiederholte GrafCrövecoeur;„mich dünkt, es wäre eben so gut gewesen, Fräulein, wenn IhrEuch gar nicht in die Lage gebracht hättet, diesem sehr jun-gen Herrn solche Verbindlichkeiten schuldig zu werden. — Dochmag das sein- Der junge Herr mag bei unserm Gefolge blei-ben, wenn es sein Stand erlaubt, und ich will darauf sehen,daß ihm kein Leid geschieht — ich will nur in Zukunft das Amt,Euch Leben und Ehre zu schützen, selbst übernehmen, und werdevielleicht für ihn ein passenderes Geschäft finden, als das, derLeibpage irrender Dämchen zu sein."
„Herr Graf," sagte Durward, unfähig, länger zu schweigen,„damit Ihr von einem Fremden nicht in verächtlicher!, Aus-drücken sprecht, als Euch später passend erscheinen möchte, soerlaube ich mir, Euch zu sagen, daß ich Quentin Durwardbin, ein Bogenschütze der schottischen Leibgarde, in welcher, wie