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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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hinzu:dies ist ein rauhes Willkommen in der Heimat, meinartiges Fräulein, aber irrende Prinzessinnen müssen solche Aben-teuer erwarten. Und wohl kam ich zur rechten Zeit, denn dieskann ich Euch versichern, die schwarzen Reiter respektiren dieKrone einer Gräfin so wenig als die Haube eines Bauern-weibs, und mich dünkt Euer Gefolge ist zu besonderm Wider-stand nicht geeignet."

Mein Herr Graf," sagte Fräulein Isabelle, ohne weitereVorrede laßt mich wissen, ob ich eine Gefangne bin, und wo-hin Ihr mich führen werdet."

Ihr wißt, thörichtes Kind," antwortete der Graf,wieich diese Frage beantworten würde, wenn es auf mich selbstankäme. Aber Ihr und Eure närrische ehestiftende, heirath-süchtige Verwandte habt neuerdings so wilden Gebrauch vonEuren Schwingen gemacht, daß ich fürchte, Ihr werdet Euchbegnügen müssen, sie eine Zcitlang nur im Käfig zu schwingen-Was micht betrifft, so wird meine Pflicht, und es ist eine trau-rige, geendet sein, wenn ich Euch nach dem Hofe des Herzogszu Peronne begleitet habe; deshalb halte ich es übrigens fürnothwendig, den Befehl über dieses RecognoscirungscorpSmeinem Neffen, Graf Stephan, zu übertragen, während ich mitEuch dorthin zurückkehre, wo Ihr wahrscheinlich eines Für-sprechers bedürfen werdet und ich hoffe, der junge Spring-insfeld wird sich seiner Pflicht klug entledigen-"

Gefällt es Euch, lieber Oheim," sagte Graf Stephan,sobleibt, wenn Ihr an meiner Fähigkeit, die Krieger zu befehli-gen, zweifelt, selbst bei ihnen, und ich werde der Diener undBeschützer der Gräfin Isabelle von Crope sein."

Ohne Zweifel, lieber Neffe, würde dies eine gute Ver-besserung meines Planes sein," antwortete sein Oheim;dochmich dünkt, es ist auch gut, ich führ' ihn so aus, wie ich ihn