Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Vierzehntes Kapitel.

Die Gefangennahme.

Frei oder nicht, doch bin ich euer Gefangner;Behandelt mich, wie Edelsinn gebeut

Denkt, daß das KriegSglück euch auch einst kan» bringenDahin, wohin ich gekommen in die ZahlArmer Gefangner,

Ungenannter.

Das Scharmützel zwischen den schwarzen Reitern und denburgundischen Kriegern währte kaum fünf Minuten, so schnellwurden jene von den letzter» durch Ueberlegenhcit an Bewaff-nung, Pferden und kriegerischem Geiste überflügelt. In wenigerals der erwähnten Zeit kam der Graf von Crovecoeur, seinblutiges Schwert an der Mähne seines RoffeS abwischend, eh'er's in die Scheide steckte, an den Saum des Waldes zurück,wo Isabelle als Zuschauerin des Gefechtes geblieben war- EinTheil seiner Leute folgte ihm, während der andere fortsuhr,den flüchtigen Feind eine kleine Strecke auf der Heerstraße zuverfolgen.

Es ist eine Schmach," sagte der Graf,daß die Waffen vonRittern und Herren mit dem Blute jener brutalen Schweinebesudelt werden müssen "

So sagend steckte er sein Schwert in die Scheide und fügte