men von Croye zu sein meinte, — und besonders derjeni-gen," fügte er mit leiserer aber bestimmter Stimme hinzu,„ohne welche mich der Reichthum der ganzen Welt nicht da-hin gebracht hätte, Schönwald zu verlassen-"
Isabelle senkte das Haupt und schien den Nachdruck kaumzu bemerken, den Quentin auf diese Worte gelegt hatte. Abersie wandte ihm ihr Gesicht wieder zu, als er von der PolitikLudwigs zu sprechen begann; und es ward ihnen nicht schwer,durch wechselseitige Mittheilung die Gewißheit zu erlangen,daß die Zigennerbrüder, sammt ihrer Mitschuldigen, Marthon,die Agenten des schlauen Monarchen gewesen waren, obwohlZamet, der ältere von ihnen, mit einer seinem Stamme eige-nen Treulosigkeit versucht hatte, ein doppeltes Spiel zu spie-len und dafür bestraft worden war- In dieser Stimmung ge-genseitigen Vertrauens und ihrer sonderbaren Lage vergessend,ohne der Gefahren des Weges zu achten, verfolgten die Reisen-den ihre Straße mehrere Stunden, während sie nur, um ihrePferde zu erquicken, an einem abgelegenen Dorfe oder Gehöftanhiclten, wohin sie Hans Glover geleitet hatte, welcher, wiein andrer Hinsicht, so auch darin, daß er sie ungestört ihrerUnterhaltung überließ, sich als eine Person von Verstand undArtigkeit zeigte.
Unterdessen schien die erzwungene Zurückhaltung, welche diebeiden Liebenden, (denn so können wir sie jetzt nennen,) getrennthatte, durch die Umstände, unter denen sie sich befanden, ent-fernt und beseitigt; denn wenn sich die Gräfin auch höhernRanges rühmte und durch ihre Geburt ein unberechenbar größe-res Vermögen besaß, als der Jüngling, dessen Einkünfte inseinem Schwerte lagen, so kam doch in Betracht, daß sie fürden Augenblick so arm als er war, und daß sie ihre Sicherheit,