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„Der Rath Eurer Tochter ist gut," sagte Quentin Durward,der sich aller Vorwürfe und abwehrenden Vorstellungen enthielt,da er sah, daß dies völlig unnütz sein würde, um die würdigeMagistratsperson von einem Entschlüsse abzulenken, der ebenso im Einklänge stand mit den Vorurtheilen seiner Partei,wie mit dem Willen seines Weibes — „der Rath Eurer Tochterist ganz gut. — „Wir müssen verkleidet abziehen, und das so-gleich. Wir dürfen, hoff' ich, auf Euch rechnen, daß Ihr dieSache geheim haltet und uns die Mittel zur Flucht verschafft?"
„Von ganzem Herzen gern," sagte der ehrliche Bürger, der,mit der Würde seines eigenen Benehmens nicht sehr zufrieden,eifrig wünschte, etwas zur Vergütung zu thun- „Ich muß michnothwendig erinnern, daß ich Euch mein Leben in verwichenerNacht verdankte, sowohl durch das Oeffnen des verwünschtenStahlkleides, als auch dadurch, daß Ihr mir aus der andernnoch schlimmern Klemme halft; denn jener Eber und seineBrut sahen eher wie Teufel, denn wie Menschen. Treu willich Euch daher sein, wie die Klinge dem Heft, wie unsre Waf-fenschmiede sagen, die die besten in der Welt sind. Wohlan,da Ihr fertig seid, so kommt mit mir, — Ihr sollt sehen, wieweit ich Euch trauen kann."
Der Syndicus führte ihn aus dem Gemach, wo er geschla-fen hatte, nach seinem Schreibzimmer, wo er seine Geschäfts-angelegenheitcn in Ordnung zu bringen pflegte; und nachdem erdie Thür verriegelt und sich vorsichtig und sorgfältig umgeschauthatte, öffnete er ein verborgnes, gewölbtes Gemach hinter derTapete, wo mehr als ein eiserner Kasten stand. Er öffnete den ei-nen, welcher voll Gulden war und stellte ihn zu Quentins Verfü-gung, um daraus eine so große Summe zu nehmen, als ihm fürseiner Begleiterin und für seine eignen Reisekosten nöthig schien.
Da das Geld, womit Quentin versehn ward, als er Plcssis