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zu früh gesagt, glaub' ich, wenn es Euch so sehr in Hast bringt.Nun hätt' ich Euch aber noch etwas zu vertrauen, wenn Ihrnur Geduld hättet, mich anzuhörcn."
„Sagt es, weither Herr, so bald und so schnell Ihr könnt— ich höre andächtig zu "
„Wohlan denn," fuhr der Bürgermeister fort, „ich habenur ein Wort zu sagen, und das ist, daß Trudchen, die sosehr bedauert, von jener artigen Dame scheiden zu müssen,als wäre sie ihre Schwester, für Euch eine Verkleidung fürnöthig hält; denn es geht die Rede in der Stadt, daß dieDamen von Croye das Land in Pilgerkleidern durchreisen,begleitet von einem französischen Leibgardisten der schottischenBogenschützen; und cs heißt, eine von ihnen sei durch einenZigeuner in letzter Nacht nach Schönwald gebracht worden,nachdem wir es verlassen hatten; und weiter heißt es, derselbeZigeuner habe Wilhelm von der Mark die Versicherung gege-ben, daß Ihr mit keiner Botschaft, weder an ihn, noch an dieguten Leute von Lüttich beauftragt wäret, und daß Ihr diejunge Gräfin gestohlen hättet und mit ihr als ihr Liebhaberreistet. Und alle diese Neuigkeiten find heute Morgen vonSchönwald gekommen; und so find sie uns und den andernRathsmitgliedern berichtet worden, die nicht recht wissen, waszu thun sei; denn obwohl unsre eigne Meinung ist, daß Wil-helm von der Mark ein klein wenig zu rauh mit dem Bischofund mit uns selber umgegangen, so herrscht doch immer derGlaube, daß er von Herzen ein gutmüthiger Mensch sei —dasheißt, wenn er nüchtern ist — und daß er der einzige Anführerin der Welt sei, der uns gegen den Herzog von Burgund befehli-gen könne; — und, fürwahr, wie die Sachen stehn, ist es zumTheil meine eigne Meinung, daß wir eins mit ihm bleiben müs-sen, denn wir find zu weit gegangen, um zurück zu können."