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6 (1851) Quentin Durward
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indem er sagte, »er hoffe, ihre Ankunft habe der guten Haus-frau keine Unbequemlichkeit verursacht."

»Unbequemlichkeit; nein," antwortete der Bürgermeister,»kein Weib läßt sich weniger stören, als Mutter Mabel stetsfreut es sie, ihre Freunde zu sehn hält stets für sie ein hüb-sches Zimmer und ein gutes Mahl bereit, mit Gottes Segen aufBett und Tisch- Kein Weib auf Erden ist so gastfrei 's istnur Schade, daß ihr Temperament etwas eigen ist."

Mit einem Wort, unser Aufenthalt hier ist ihr unange-nehm," sagte der Schotte, indem er ausstand und sich eiliganzukleiden begann.Müßt' ich nur gewiß, ob die Gräfin Isa-belle nach den Schrecken der letzten Nacht zu reisen im Standeist, so wollten wir durch längern Aufenthalt Euch nicht mehrim mindesten belästigen "

Nein," sagte Pavillon,das ist es eben, was die jungeDame selbst zu Mutter Mabel sagte; und wirklich, ich wollte,Ihr hättet gesehn, wie ihr das Blut in's Gesicht stieg, als siedas sagte ein Milchmädchen, das fünf Meilen weit gegen denOstwind Schlittschuh gelaufen ist, sieht wie eine Lilie, mit ihrverglichen mich wundert nicht, daß Mutter Mabel ein biß-chen eifersüchtig ist, die arme gute Seele."

»Hat Gräfin Isabelle ihr Zimmer schon verlassen?" fragteder Jüngling, indem er die Arbeiten seiner Toilette eifrigerals vorher fortsetzte.

Ja," erwiderte Pavillon;und sie erwartet Eure Gegen-wart mit Ungeduld, um über den Weg zu berathen, den Ihrnehmen wolltda Ihr einmal zu gehen entschlossen seid.Aber ich hoffe, Ihr werdet ein Frühstück einnehmen?"

Warum sagtet Ihr mir das nicht eher?" fragte Durwardungeduldig.

Ruhig ruhig." sagte der Syndicus;ich habe es Euch