Dreizehntes Kapitel.
Die Flucht.
-Nu» heißt mich eilen.
Und das Unmögliche will ich vollbringen.
In, mehr Mid Beßres noch.
-Wohlan, beginne;
Mit frischem kühnem Muthc folg' ich Euch,
Zu thu», wnS eS auch sei.
Julius Casar,
Trotz einer Mischung von Freude und Furcht, Zweifel,Besorgniß und anderen aufregenden Leidenschaften, waren dochdie erschöpfenden Anstrengungen des vorigen Tages mächtiggenug, um den jungen Schotten in einen tiefen Schlaf zuversenken, welcher bis spät auf den folgenden Tag anhielt; datrat sein würdiger Gastfreund mit sorgenvoller Stirn in'sGemach.
Er setzte sich an des Gastes Bett nieder und begann einelange und complicirte Rede über die häuslichen Pflichten desehelichen Lebens und vorzüglich über die ehrfurchtgebietendeMacht und das gehörige Supremat, welches verheirathcteMänner in allen Meinungsverschiedenheiten mit ihren Weibernbehaupten müßten. Quentin hörte mit Besorgniß zu. Erwußte, daß Ehemänner, gleich andern kriegführenden Mächten,zuweilen geneigt wären re veum zu fingen, mehr um eineNiederlage zu verheimlichen, als einen Sieg zu feiern; under beeilte sich der Sache näher auf den Grund zu kommen,