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zu sagen, ohne daß mir deßwegen mein Verlust oder meineGefahr Kummer macht."
Quentin zog daraus den Schluß, daß sein gegenwärtigerFreund zu jener zahlreichen Klasse von Wohlthätern gehöre,welche sich durch Murren belohnen, ohne durch Darlegung ih-res Mißmuths etwas Anderes zu bezwecken, als den Werthdes erwiesenen Dienstes recht bedeutend erscheinen zu lassen.Er schwieg daher klüglich, und ließ den Syndicus gegen seinenLieutenant fortschwatzen, über die Gefahr und den Verlust,den ihm sein Eifer für's Gemeinwohl zugezogen, und überdie uneigennützigen Dienste, die er Andern geleistet, — bisman endlich seine Behausung erreichte.
Die Wahrheit war, daß der ehrliche Bürger fühlte, erhabe etwas von seiner Wichtigkeit verloren, indem er duldete,daß der junge Fremde bei der Krise, die in der Schloßhalleauf Schönwald stattfand, sich an die Spitze stellte; und wielieb ihm auch der Erfolg von Quentins Einmischung in jenemAugenblicke war, so schien ihm doch, bei näherer Ueberlcgung,daß sein Einfluß dadurch geschwächt worden sei, und dafürsuchte er sich Zu entschädigen, indem er die Ansprüche erhob,welche er auf die Dankbarkeit seiner Heimath überhaupt, sei-ner Freunde insbesondere und auf die der Gräfin von Cropeund ihres jungen Beschützers ganz vorzüglich hatte.
Als aber das Boot am hintern Ende seines Gartens an-hielt, und er mit Hilfe Peters das Land gewonnen hatte, daschien es, als hätte die Berührung seiner eignen vier Pfähleauf einmal jene Gefühle verletzter Eigenliebe und Eifersuchtzerstreut, und den mißvergnügten und verdunkelten Demagogenin den ehrlichen, freundlichen und gastfreien Wirth verwandelt.Er rief laut nach Trudchen, welche sogleich erschien; dennFurcht und Besorgniß hatten in dieser creignißschweren Nacht