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keinen Augenblick mit Worten verlieren — laßt uns fliehn —laßt uns fliehn!"
Bei diesen Worten bemühte sie sich, ihren Schritt zu be-schleunigen, aber mit so geringem Erfolg, daß sie vor Erschöpfungumgesunken sein würde, halte sie Durward nicht unterstützt. Mitder Zärtlichkeit einer Mutter, wenn sie ihr Kind aus Gefahrbefreit, hob der junge Schotte die theure Bürde auf seine Arme»und während sie seinen Hals mit einem Arm umschlang, keinesGedankens mächtig, außer dem Verlangen nach Flucht, da würdeer keine der Gefahren dieser Nacht ungeschehen gewünscht ha-ben, da sie ein solches Ende hatten-
Der ehrliche Bürgermeister ward seinerseits geführt und ge-zogen durch seinen treuen Rathgeber Peter und andere seinerZunftgenoffen; so erreichten sie in athemloser Hast das Uferdes Flusses, nachdem ihnen unterwegs viele Bürger begegnetwaren, welche den Ausgang der Belagerung zu erfahren wünsch-ten, und ob das Gerücht gegründet sei, daß die Eroberer selbstunter einander in Streit gerathen wären.
Indem sie den Neugierigen so viel als möglich auSwichen,besorgten Peter und einige seiner Gefährten endlich mit Müheein Boot für die Gesellschaft und damit zugleich die Gelegen-heit, einige Ruhe zu genießen, die Isabellen äußerst willkom-men war, welche noch immer fast regungslos in den Armenihres Beschützers lag; und nicht minder willkommen für denwürdigen Bürgermeister, der, nachdem er in abgebrochnenWorten einige Danksagungen an Durward gerichtet hatte,(die, weil Durward's Gemüth viel zu beschäftigt war, unbe-antwortet blieben,) eine lange Rehe gegen Peter begann, be-treffend seinen Muth und sein Wohlwollen, sowie die Gefahren,denen ihn jene Tugenden jetzt und bei andern Gelegenheitenausgesetzt hatten.