Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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den Weg legt, so erkläre ich die, welche das thun, für Feindemeines Herrn, seiner Majestät von Frankreich."

Frankreich und Lüttich! Frankreich und Lüttich!" schrieenPavillons Gefährten und verschiedene andere Bürger, derenMuth sich bei der kühnen Sprache Quentins zu heben begann.

Frankreich und Lüttich, und lang lebe der wackere Bogen-fchütz! wir wollen leben und sterben mit ihm!"

Wilhelms von der Mark Augen sprühten, er faßte seinen Dolch,als wollte er ihn dem kühnen Sprecher in'sHcrz stoßen; aberals sein Auge umherblickte, las er in den Gesichtern seiner Sol-daten etwas, was selbst er achten mußte. Viele von ihnen warenFranzosen, und Alle kannten die geheime Unterstützung, die Wil-helm sowohl an Mannschaft als an Geld, von diesem Königreichempfangen hatte; ja, viele von ihnen waren sogar empört vonder gewaltthätigcn und frevelhaften Handlung, die er so ebenangestiftet hatte. Der Name Karls von Burgund, eines Mannes,der gewiß die Thaten dieser Nacht bis auf's Aeußerste rächenwürde, hatte einen beunruhigenden Klang, und das ganz un-politische Benehmen, zugleich mit den Lüttichern zu streiten undden Fürsten Frankreichs zu reizen, machte einen abschreckendenEindruck auf ihre Gemüther, obwohl sie so ziemlich von Sinnenwaren. Kurz, von der Mark sah, daß er nicht einmal bei seiner ei-genen Bande Unterstützung finden würde, wenn er sogleich eineneue Gewaltthat beginge, und indem er das Abschreckende seinerStirn und seines Blickes zu mildern suchte, erklärte er, daß ergarnichts Schlimmes gegen seine guten Freunde von Lüttich im Sinnhabe, die alle nach Belieben und frei Schönwald verlassen könnten;obwohl er gehofft habe, sie würden eine Nacht mit ihm schmausen,um ihren Sieg zu feiern." Mit mehr Ruhe, als er gewöhnlich zuzeigen pflegte, setzte er hinzu,er sei bereit, wegen der Theilungder Beute zu unterhandeln, so wie wegen der Maßregeln, die