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großen Siege Glück wünschte, den die Krieger Wilhelms vonder Mark und die guten Bürger von Lüttich gewonnen hatten.
„Ja," antwortete Wilhelm von der Mark spöttisch, „wirHaben endlich das Wild erlegt, wie der Dame Windspiel zumWolfshund sagte. Aber seht da! Herr Bürgermeister, Ihr kommtwie Mars, mit der Schönheit an Eurer Seite. Wer ist dieseHübsche? — Entschleiert, entschleiert — Heutnacht nennt keinWeib ihre Schönheit ihr eigen-"
„ES ist meine Tochter, edler Hauptmann," antwortete Pa-villon; „und ich muß Euch um Verzeihung bitten, daß sie ihrenSchleier trägt. Sie hat es so den heiligen drei Königen gelobt."
„Ich will sie gleich vom Gelübde lossprechen," sagte von derMark; denn hier mit einem Messerschlag will ich mich zumBischöfe von Lüttich weihen; und ich hoffe, ein lebendiger Bi-schof ist drei todte Könige werth."
Die Gäste schauderten und murrten; denn Lüttichs Bürger-schaft, und selbst einige der rohen Soldaten verehrten die Königevon Kölln, wie man sie gewöhnlich nannte, obwohl sie sonstnichts achteten.
„Nun, ich habe gegen ihre gestorbnen Majestäten nichtsBöses im Sinne," sagte von der Mark; „bloß Bischof will ichwerden. Ein Fürst, der zugleich weltlich und geistlich ist, derda Macht hat, zu binden und zu lösen, wird am besten füreine Bande Böscwichter, wie Ihr seid, paffen, denen kein an-drer Absolution geben würde. — Aber kommt hieher, edlerBürgermeister — setzt Euch neben mich, Ihr sollt sehen, wieich mir eine Vakanz zu meinem eignen Besten bereite. — Bringtunfern Vorgänger auf dem heiligen Stuhle herein."
Ein Geräusch erhob sich in der Halle, während Pavillon, derden angebotenen Ehrensitz höflich ablchnte, sich am untern Endeder Tafel nicderlicß und seine Begleiter sich dicht hinter ihm