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Quentin Gott dankte für den ungeheuren Lärm, welcher fürfeine Begleiterin Alles unverständlich machte.
Es bleibt nur noch, in Bezug auf die bessere Klaffe der Bür-ger, welche mit den Kriegern Wilhelms von der Mark Theil andem fürchterlichen Gelage nahmen, zu sagen übrig, daß die blei-chen Gesichter und ängstlichen Mienen der meisten derselben zeig-ten, daß ihnen entweder das Mahl nicht gefiel, oder daß sie ihreKameraden fürchteten; andre jedoch, von niedriger Erziehungoder roherm Charakter, sahen in den Erceffen des Soldaten nurein ritterliches Benehmen, welches sie nachzuahmen strebten; und,nm darin so weit als möglich zu kommen, verschlangen sie unge-heure Becher voll Wein und Schwarzbier — ein Laster, welcheszu allen Zeiten in den Niederlanden nur zu gewöhnlich war.
Die Anrichtung des Mahles war eben so unordentlich ge-wesen, als die ganze Gesellschaft. Des Bischoffs ganzes Silber-geschirr, (ja selbst das zum Dienste der Kirche gehörige, denn derEber der Ardennen kümmerte sich nicht um den Vorwurf desKirchenraubes —) war mit irdnem Geschirr, großen ledernenFeldflaschen und Trinkhörnern der gemeinsten Art untermischt.
Ein entsetzlicher Vorfall bleibt hier noch zu erwähnen übrig,und gern überlassen wir's der Phantasie des Lesers, den Restder Scene selber auszumalcn. Bei dieser wilden Zuchtlosigkeitder Soldaten Wilhelms von der Mark, hatte Einer, der vonder Tafel ausgeschlossen war, (ein Lanzknecht, ausgezeichnetdurch seinen Muth und sein kühnes Benehmen während derheutigen Erstürmung,) unverschämterweise einen großen Silber-becher weggenommen und mit der Erklärung hinweggetragen,daß ihn dies für seine Ausschließung vom Gelage entschädigensolle. Der Anführer lachte, daß ihm die Seiten erschütterten, übereinen Scherz, der mit dem Charakter des ganzen Corps so übercin-stimmte; als aber eiu Anderer, der weniger wegen Kühnheit in