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Am obcrn Ende der Tafel saß, in des Bischoffs Thronscffel,den man eilig aus seinem großen Rathszimmer hierher gebrachthatte, der gefürchtete Eber der Ardennen selbst, der diesen schreck-lichen Namen wohl verdiente, dessen er sich zu freuen schien undden er auch so viel als möglich zu verdienen strebte. Er hatteden Helm abgelegt, trug aber außerdem seine gewichtige undglänzende Rüstung, die er wirklich nur selten ablcgte. Ueberseine Schulter hing ein grober Ueberwurf, aus der Haut einesgroßen wilden Ebers gemacht, dessen Hufen und Hauzähne vonmassivem Silber gefertigt waren. Die Haut des Kopfes war sozubereitet, daß sie, über den Helm gezogen, wenn der Freiherrbewaffnet war, oder auch als Kappe, wenn er ohne Helm ging,wie es jetzt der Fall war, ihm das Ansehen eines grinzenden,scheuslichen Ungeheuers gab; und doch bedurfte das Gesicht,welches so überschattet wurde, kaum solcher Schreckmittel, umdas Furchtbare seines natürlichen Ausdruckes zu erhöhen.
Der obere Theil des Gesichts Wilhelms von der Mark, wiecs die Natur geformt hatte, strafte fast seinen Charakter Lügen-Denn obwohl sein Haar, wenn er cs unbedeckt zeigte, den rauhenund wilden Borsten der Kappe glich, die er überzog, so ver-sprachen doch eine offne, hohe und männliche Stirn, volle rotheWangen, große glänzende, hellfarbige Augen und eine Adler-nase, Tapferkeit und Großmuth. Aber die Wirkung dieser glück-licher» Züge ward gänzlich durch die Gewohnheit der Gewalt-that und der Unbändigkeit vernichtet, die, vereinigt mit Schwel-gerei und Unmäßigkeit, diesen Zügen einen Charakter ausge-prägt hatten, der mit der rauhen Ritterlichkeit, die sie sonstbezeichnet haben würden, im Widerspruch stand. Jene Wuthhatte, weil sie Gewohnhnheit geworden, die Backenmuskeln,sowie die um die Augen gelegenen, und diese vorzüglich, auf-geschwellt; schlechte Sitten und Gewohnheiten hatten dieAu-
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