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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Zwölftes Kapitel-

Die Zecher.

Ca de. Wo ist Dick, der Fleischer von Ashford?

D i ck. Hier, Sir.

Ca de. Sie fielen vor dir, wie Schafe und Och-sen; und du benahmst dich, als wärst d» in deinem eigne»Schlachthaufe.

Zweiter Theil von König Heinrich VI.

Kaum konnte ein mehr seltsamer und schrecklicher Wechsel mög-lich sein, als der in der Schloßhalle von Schönwald stattgefundenhatte, seit Quentin dort dem Mittagsmahl beiwohnte; und eswar in der That eine Scene, welche mit den furchtbarsten Zügendas Elend des Kriegs malte, zumal des Krieges, der von denschonungslosesten aller Krieger, den Miethsoldaten einer barbari-schenZeit geführt ward; Männer waren es, welche durch Gewohn-heit und tägliche Uebung mit alledem vertraut geworden waren,was grausam und blutig am Kriege ist, während sie des Pa-triotismus und des romantischen Rittersinnes gänzlich entriethen.

Statt des ordentlichen, anständigen und etwas förmlichenMahles, wozu sich bürgerliche und geistliche Beamte wenigeStunden zuvor in dem nämlichen Raume versammelten, wo einleichter Scherz nur leise ausgesprochen werden konnte, und wo,bei allem Ueberfluß an Speisen und Wein, ein Anstand herrschte,der fast zur Heuchelei ward, da war nun eine Scene wilderund tobender Schwelgerei, wie sie Satan selbst, hätte er dasFestmahl in Person angerichtet, nicht schlimmer bieten konnte-