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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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sagte Isabelle, im Begriff, ihm wieder zu Füßen zu fallen,könntet Ihr mich deshalb in diesem Augenblicke der Ver-zweiflung verlassen? O, daß ich in der That Eure Tochterwäre, oder die Tochter des ärmsten Bürgers!"

Nicht so arm gar nicht so arm, junge Dame wirkönnen das Unsre bezahlen," sagte der Bürger.

Verzeiht, edler Herr," begann das unglückliche Mäd-chen von Neuem-

Kein edler Herr," sagte der SpndicuS;ein schlichterBürger von Lüttich, der seine Wechsel in baaren Gulden be-zahlt. Doch das gehört nicht hiehcr. Wohlan, sagt nur,Ihr seid eine Gräfin, aber trotzdem will ich Euch schützen."

Ihr seid dazu verpflichtet, und wäre fie auch eine Herzo-gin," sagte Peter,Ihr habt einmal Euer Wort gegeben."

Recht Peter, ganz recht," sagte der Spndicus;es istunsre alte niederländische Weise: ein Wort ein Mann! Undnun laßt uns an das Werk. Wir müssen uns von diesemWilhelm von der Mark verabschieden, und doch weiß ichnicht mir ahnt Böses, wenn ich an ihn denke; undkönnte diese Ceremonie abgewendet werden, so wäre mir daseben recht."

Thätet Ihr nicht besser, da Ihr doch eine Macht beisam-men habt, vor das Thor zu rücken und die Wache zn über-wältigen?" sagte Quentin.

Aber einstimmig rief Pavillon und sein Rathgeber, daß einsolcher Angriff auf die Krieger ihres Bundesgenossen nichtthunlich sei, und zugleich machten fie einige Andeutungen aufseine Verwegenheit, wodurch sich Quentin überzeugte, daß sichdergleichen Wagniß mit solchen Genossen nicht unternehmenließe. Sie beschlossen daher, kühn nach der großen Schloßhallezu gehen, wo, wie fie hörten, der wilde Eber der Ardennen