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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Eine Sund' und Schande wär's," sagte Peter, ein gut-muthigcr Flamänder, trotz all seiner Selbstgefälligkeit; undwährend er so sprach, trocknete er sein Auge mit dem Aermelseines Wammses.

Demnach soll sie meine Tochter sein," sagte Pavillon,gehörig in ihren schwarzseidnen Schleier gehüllt; und wennnicht genug treuherzige Gerber vorhanden sind, sie zu schützen,da sie die Tochter des Spndicus ist, so sollen sic nie wiedereine Haut gerben. Aber hört, es wird Fragen zu beant-worten geben wie, wenn man mich fragt, was meine Toch-ter hier bei solchem Blutvergießen gemacht hat?"

Was hat die Hälfte der Lütticher Weiber hier gemacht,als sie uns zum Schlosse folgten?" sagte Peter;sie hattengewiß keinen andern Grund, als daß sie eben dahin wollten,wohin sie gar nicht gehörten. Unsre Jungfrau Trudchen istein wenig weiter als die andern gekommen das ist Alles."

Trefflich gesprochen," sagte Quentin;seid nur kühn undnehmt dieses Herrn guten Rath an, edler Herr Pavillon,und, ohne Euch selber Mühe zu machen, verrichtet Ihr diewürdigste Handlung seit den Tagen Karl des Großen. Hier,süße Dame, hüllt Euch dicht in diesen Schleier," (denn vieleGegenstände weiblichen Putzes lagen im Zimmer zerstreut,)

seid getrost und binnen wenigen Minuten werdet Ihr inFreiheit und Sicherheit sein. Edler Herr," setzte er hinzu,sich an Pavillon wendend,gehen wir denn!"

Halt halt halt eine Minute," sagte Pavillon,mirahnt Unheil! Dieser von der Mark ist ein Wüthrich; einvollkommener Eber seiner Natur wie seinem Namen nach;wie, wenn die junge Dame eine von denen von Trope wäre?

und wie, wenn er sie entdeckte und in Zorn geriethe?"

Und wenn ich eine von jenen unglücklichen Frauen wäre,"