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wenn Ihr es einen nennt, in dieser Kammer für Euch alleinfeiern wollt, während Ihr im Rathe vermißt werdet."
„Aber bin ich dort vermißt?" sagte der SyndicuS.
„Ei, freilich seid Jhr's, um für die Rechte Lüttichs aufzuste-hen, die mehr denn je in Gefahr find," antwortete der Leutnant.
„Pfui, Peterkin," antwortete sein Vorgesetzter, „Du bistimmer so ein grilliger Murrkopf"-
„Murrkopf? ich nicht," sagte Peterkin; „was andern Leu-ten gefällt, wird immer auch mir gefallen. Ich wünsche nur,daß wir keinen König Storch, statt eines Königs Klotz erlangthaben, wie in der Fabel, die der Küster von St. Lambert ausMeister Aesops Buche zu lesen pflegte."
„Ich crrathe Eure Meinung nicht, Peterkin," sagte derSpndicuS-
„Nun wohlan, ich sage Euch, Meister Pavillon, daß dieserEber, oder Bär, gewiß Schönwald zu seiner eignen Höhle machenwird, und daß wir dann wahrscheinlich einen schlimmern Nachbarfür unsre Stadt an ihm haben, als an dem alten Bischofs. Hier hater sich die ganze Eroberung zugeeignet, und ist nur unschlüssig, ober sich Fürst, oder Bischofs nennen soll; —und eine Schmach ist es,zu sehn, wie der alte Mann von ihnen gemißhandelt worden ist."
„Ich will es nicht dulden, Peterkin," sagte Pavillon, auf-springend; „ich haßte die BischoffSmütze, doch nicht das Haupt,das sie trug. Wir sind zehn gegen einen im Felde, Peterkin,und wollen dies Wesen nicht dulden."
„Ja, zehn gegen einen im Felde, aber bloß Mann gegenMann im Schloß; überdies nimmt Nickel Block der Fleischer undder ganze Vorstadtpöbel die Partei Wilhelms von der Mark,theils um in Saus und Braus zu jubiliren (denn er hatte alleBier- und Weinfässer preisgegeben), theils aus altem Haß ge-gen uns, die wir Zunftgcnoffen sind und Privilegien haben."