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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Schutzwache unter dem Fenster, aus welchem ihr Führer rief,so wie vor der Hinterthür.

Es schien sich nun eine gewisse Ruhe hcrzustellen. AllerWiderstand hatte aufgehört, und die Führer der verschiedenenKlassen der Angrcifenden trafen Maßregeln um einer allgemei-nen Plünderung vorzubeugen. Die große Glocke ward geläu-tet, um einen Kriegsratv zusammen zu rufen, und da ihre Ei-seuzunge die glorreiche Einnahme Schönwalds durch die In-surgenten der Stadt Lüttich mitthcilte, so antworteten aufdiesen Klang auch alle Glocken der Stadt, deren fernesund verworrenes Getön zu rufen schien: Heil den Siegern!Es würde natürlich gewesen sein, daß Herr Pavillon seineStelle nun eilig verlassen hätte; aber, sei cs aus Sorge fürdiejenigen, die er unter seinen Schutz genommen hatte, odervielleicht auch, um seiner eignen Sicherheit gewisser zu sein,er begnügte sich damit, Boten auf Boten abzusendcn, um sei-nen Leutnant Petcrkin Geislaer sogleich zu ihm zu beordern.

Endlich kam, zu seinem großen Tröste, Peterkin herbei,welcher diejenige Person war, auf welche, mocht' es Krieg,Politik oder Handel betreffen, Pavillon bei allen wichtigenAngelegenheiten Vertrauen zu setzen gewohnt war. Er warein stämmiger, derbgebauter Mann, mit breitem Gesicht unddichten schwarzen Augenbrauen, welche anzeigten, daß er raschzu Rath und That war, ein wahrhaftes Rathgebergesicht.Er trug ein Büffelwamms, einen breiten Gürtel und einSchwert zur Seite und eine Hellebarde in der Hand.

Peterkin, mein lieber Leutnant," sagte sein Vorgesetzter,dies war ein glorreicher Tag Nacht, sollt' ich sagenich hoffe, Du bist diesmal zufrieden?"

Ich bin schon zufrieden, da Ihr es seid," sagte der wackreLeutnant;doch hätt' ich nicht gedacht, daß Ihr den Sieg,