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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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von St. Tron nicht getragen, und seitdem bin ich drei Stein schwe-rer geworden, wenn nämlich holländisch Gewicht nicht trügt-"Die Oeffnung der Eisenrüstung gab dem ehrlichen Mannegroße Erleichterung, der, als er sie anlegte, mehr seinen Eiferfür die Sache Lüttichs, als seine Fähigkeit Waffen zu tragen er-wogen hatte. Es erwies sich in der Folge, daß diese Magistrats-person, da sie unwillkürlich vorwärts gedrängt und von ihrerCompagnie beim Angriff über die Mauer gehoben worden war,hierhin und dorthin, jenachdem die Woge des Angriffs undder Vcrtheidigung ebbte und fluthete, getragen wurde, ohneendlich auch nur ein Wort sagen zu können; so war er endlich,wie die See ein Stück Treibholz in der ersten Bucht an denStrand wirft, am Eingänge zu den Gemächern der Damenvon Croye niedcrgeworfcn worden, wo die Last seiner eignenRüstung so wie das drückende Gewicht zweier am Eingangerschlagener Männer, die auf ihn gefallen, ihn lange genugniedergehaltcn haben würde, hätte ihn Durward nicht erlöset-Dieselbe Wärme des Temperaments, welche Herrmann Pa-villon zu einem hitzköpfigen und ungemäßigtcn politischen Eife-rer machte, hatte auch die angenehmere Folge ihn im Privat-leben zu einem gutmüthigen, freundlichen Manne werden zulassen, der, mochte er auch zuweilen ein wenig durch Eitelkeitirre geführt werden, doch stets gutdenkend und wohlwollendwar. Er ermahnte Quentin, für die arme artige Jungfraudie größte Sorge zu tragen, und nach dieser unnöthigen Er-mahnung begann er aus dem Fenster zu rufen:Lüttich, Lüt-tich, hieher, von der wackern Kürschner- und Gerberzunft!"

Einige von seinen Gesellen versammelten sich auf diesenRuf und auf das besondere Pfeifen, wovon er begleitet ward,(jede der Zünfte hatte für sich solch ein eigenthümliches Zei-chen,) und bildeten, während noch mehrere hinzukamen, eine