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„Durward!" sagte sie, als sie sich endlich sammelte, „bistDu es in der That?" — dann ist noch Hoffnung übrig. Ichdachte, all meine Freunde hätten mich meinem Schicksal über-lassen — Verlaßt Ihr mich nicht wieder!"
„Nie — nie!" sagte Durward. „Was auch geschieht —welche Gefahr auch naht, ich will die Wohlthatcn dieses hei-ligen Kreuzes verwirkt haben, wenn ich nicht Euer Geschicktheile, bis es wieder ein glückliches ist."
„Sehr pathetisch und rührend, wahrhaftig," sagte eine rauhe,abgebrochne und kurzathmige Stimme hinter ihnen — „EineLiebesaffaire, wie ich sehe; und meiner Seel, das zarte Ge-schöpf dauert mich, als ob es mein eignes Trudchcn war'."
„Ihr müßt mehr thun, als uns bedauern," sagte Quentin,sich zu dem Sprechenden wendend; „Ihr müßt uns schützenhelfen, Herr Pavillon. Seid versichert, diese Dame war un-ter meinen besondern Schutz gestellt durch Euren Verbündeten,den König von Frankreich; und wofern Ihr sie mir nicht vorjedmöglicher Beleidigung und Gewaltthat schützen helft, sowird Eure Stadt der Gunst Ludwigs von Valois verlustiggehen. Vor Allem muß die Dame vor Wilhelm von der Markbeschirmt werden."
„Das wird schwer halten," sagte Pavillon, „denn dieseSchelme von Lanzknechten sind wahre Teufel, wenn es giltWeibsbilder auszuspüren; doch will ich mein Bestes thun —Wir wollen in's andre Zimmer gehn, und dort will ich über-legen — der Treppeneingang ist nur eng und Ihr könnt dieThür mit einer Pike vertheidigen, während ich aus dem Fen-ster sehe und einige meiner flinken Burschen von der LütticherGerberzunft zusammen rufe, die sind so treu, wie die Messer,die sie im Gürtel tragen. — Aber erst befreit mich von diesenSchnallen — denn ich habe diesen Harnisch seit der Schlacht