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Kamin, die zu erlöschen drohte, goß einen matten Schein übereinen todten oder ohnmächtigen Mann, welcher vor dem Herde lag.
Sich von Pavillon losreißend, wie ein Windhund von derLeine seines Jägers, und mit einer solchen Anstrengung, daßer jenen fast zu Boden warf, eilte Quentin durch ein zweitesund drittes Gemach, wovon das letztere das Schlafzimmer derDamen von Croye schien. Kein lebendes Wesen war in bei-den zu sehn. Er rief den Namen der Gräfin Isabelle, erstleise, dann lauter, und dann mit dem Tone der Verzweif-lung; aber keine Antwort erfolgte. Er rang die Hände, rauftesein Haar, und stampfte verzweiflungsvoll den Boden. End-lich zeigte ein matter Lichtschimmer, der durch eine Spalte imGetäfel eines dunkeln Winkels des Schlafgemachs schien, daßhinter der Tapete noch irgend ein Versteck sein müsse. Quen-tin eilte, dies zu untersuchen. Er fand allerdings eine ver-borgne Thür, aber sie widerstand seinen hastigen Anstrengun-gen, sie zu öffnen- Unbesorgt um die ihm vielleicht drohendeGefahr, stürzte er sich mit der ganzen Kraft und Last seinesKörpers gegen die Thür, und diese zwischen Hoffnung undVerzweiflung unternommene Kraftanstrengung war von derArt, daß sie weit stärkere Thüren gesprengt haben würde.
So erzwang er sich den Eingang in ein kleines Bettgemach,wo eine weibliche Gestalt, die in Todesangst knieend vor demheiligen Bilde gebetet hatte, jetzt auf den Boden hingesunkenwar, überwältigt von dem durch das nahende Getöse auf'sNeue erregten Schrecken. Er eilte, sie aufzurichten, und, Freudeüber Freude! sie war es, die er retten wollte, Gräfin Isabelle.Er drückte sie an sein Herz — er beschwor sie, zu sich zukommen — er flehte sie, getrosten Muthes zu sein — denn siestehe jetzt unter dem Schutz eines Mannes, dessen Herz undHand ausreiche, um sie gegen Armeen zu vertheidigen-