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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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der Syndicus Pavillon von Lüttich! Wenn Ihr für uns seid,will ich Euch reich machen wenn Ihr von der Gegenparteiseid, will ich Euch schützen; aber laßt nur laßt mich nurnicht den Tod eines erstickten Schweins sterben!"

Mitten in dieser Scene von Blut und Verwirrung, sagteQuentin seine Geistesgegenwart, daß dieser WürdenträgerMittel haben dürfte, ihre Flucht zu decken- Er richtete ihnauf und fragte ihn, ob er verwundet sei.

Nicht verwundet wenigstens glaub' ich's nicht" ant-wortete der Bürger;aber ganz ohne Athem."

Setzt Euch denn auf diesen Stein, und kommt wiederzu Athem," sagte Quentin,ich werde sogleich zurückkehren."

Für wen seid Ihr denn?" sagte der Bürger, ihn nochimmer zurückhaltend.

Für Frankreich für Frankreich!" antwortete Quentin,der sich hinwcgzukommen mühte.

Wie, mein muntrer junger Bogcnschütz?" sagte der wür-dige Syndicus.Nein, wenn es mein Schicksal sein soll, einenFreund in dieser schrecklichen Nacht zu finden, so will ich ihnnicht verlassen, das versprech' ich Euch- Geht wohin Ihr wollt,ich folge; und, könnte ich eilige von den handfesten Burschenmeiner Zunft zusammenbringen, so würd' ich im Stande sein,Euch wieder zu helfen: aber sie sind alle zerstreut wie ebenso viele Erbsen. O, cs ist eine furchtbare Nacht!"

Währenddem schleppte er sich hinter Quentin her, welcher,einsehend, wie wichtig es sei, sich der Huld einer so einfluß-reichen Person zu versichern, seinen Schritt zügelte, um jenembeizustehn, obwohl er im Herzen die hemmende Last verwünschte-

Oben am Ende der Treppe war ein Vorzimmer, wo Kistenund Truhen standen, welche die Merkmale der Plünderung tru-gen, da einiges vom Inhalte am Boden lag. Eine Lampe am