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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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len mit hastigem Schritt und bebenden Herzens, indem er sichden himmlischen Mächten empfahl, die ihn in zahllosen Le-bensgefahren beschirmt hatten, und so ermuthigte ihn seinkühner Entschluß, dies verzweifelte Unternehmen wohl zu voll-bringen, oder zu sterben- Eh' er den Garten noch erreichthatte, stürzten ihm drei Männer mit eingelegten Lanzen ent-gegen und mit dem Rufe,Lüttich, Lüttich!"

Er setzte sich in Vertheidigungsstand, jedoch ohne einenStreich zu führen, und erwiderte:Frankreich, Frankreich,Lüttichs Freund!"

Vivat Frankreich!" riefen die Lütticher Bürger und zogenvorbei. Dasselbe Wort erwies sich als ein Talisman, um dieWaffen von vier oder fünf Söldnern Wilhelms von der Markabzuwenden, die er umherstreifend im Garten fand , und diemit dem Ruf:Eber!" auf ihn eindrangen-

Kurz, Quentin begann zu hoffen, daß sein Charakter alsAbgeordneter Ludwigs, des geheimen Anreizers der LütticherInsurgenten und des geheimen Unterstötzers Wilhelms von derMark, ihn vielleicht sicher durch die Schrecken dieser Nachtbringen würde.

Als er das Thürmchen erreichte, schauderte er, da er diekleine Seitenthür, durch welche Marihon und die Gräfin Ha-meline noch kürzlich zu ihm gekommen waren, jetzt von mehrals einem todten Körper belagert fand.

Zwei von ihnen schleppte er eilig bei Seite und wollteeben über den dritten schreiten, um durch die Thüre zu treten,als der vermeintliche Tobte seinen Mantel faßte und ihn bat,zu bleiben und ihm aufstehn zu helfen- Quentin wollte ebenrauhere Mittel anwenden, um sich von diesem unzeitigen Auf-enthalt zu befreien, als der gefallne Mann sortfuhr zu rufen:Ich bin hier erstickt, in meiner eignen Rüstung! Ich bin