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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Thürmen des ausgedehnten Gebäudes. Aber die Angreifcn-dcn hatten von den Höfen und untern Theilen des SchlossesBesitz genommen, verfolgten eifrig die Besiegten und suchtennach Beute, während ein Einzelner, als ob er den Tod suchte,vor dem alle andern flohen, sich bemühte, einen Weg durchdie Scene des Tumults und des Schreckens zu erzwingen,unter Besorgnissen, die seiner Einbildungskraft weit schrecklicherwaren, denn die Wirklichkeit, die sich ringsum seinem Blickebot. Wer Quentin Durward in jener unheilvollen Nacht ge-sehen hätte, ohne zu wissen, was er beabsichtigte, hätte ihn füreinen Rasenden gehalten; wer seine Beweggründe gewürdigthätte, der würde ihn den romantischen Heroen beigezählt haben.

Da er sich Schönwald von derselben Seite näherte, von derer es verlassen hatte, so traf der Jüngling verschiedene Flücht-linge, die nach dem Walde strebten und ihm natürlich als einemFeinde auswichen, weil er in einer ihrem Wege entgegenge-setzten Richtung kam. Als er näher kam, hörte er und sah zum'Theil auch Männer, die von der Gartenmauer in den Schloßgraben sprangen, und andre die durch die Angreifcndcn von denFestungswerken gestürzt zu sein schienen. Sein Muth wankte auchkeinen Augenblick. EswarkcineZcit, sich erst nach dem Boote um-zusehn, wenn cs auch anwendbar gewesen wäre, und vergebenswar cs, sich der Hintcrthür des Gartens zu nähern, die vonFlüchtigen verstopft war, die dann und wann, je nachdem sievon den Nachkommenden gedrängt wurden, in den Grabenfielen, den sie aus Mangel an Mitteln nicht passiren konnten-Diese Stelle vermied Quentin, und stürzte sich in denGraben in der Nähe des sogenannten kleinen Schloßthors, wosich eine, jetzt aber aufgezogne, Zugbrücke befand- Mit Schwie-rigkeiten vermied er den unheimlichen Griff so manches unter-finkenden armen Teufels, und, nach der Zugbrücke schwimmend,

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