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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Während der Zigeuner in abgebrochenen Redensarten sosprach, und sich eitrigst bemühte, Quentin zurückzuhalten, legtedieser endlich seine Hand an den Dolch, um sich zu befreien.

Nein, wenn die Sache so steht," sagte Hayraddin, ihnloslassend,so geht, und der Teufel, wenn's einen gibt, gehmit Euch!" und kaum sah sich der Schotte frei, als er mitWindesschnelle zum Schloß eilte.

Hayraddin wendete sich darauf zur Gräfin Hamelinc, welchevor Scham, Furcht und Täuschung zu Boden gesunken war.

Hier war ein Jrrthum," sagte er;auf, Dame, undkommt mit mir ich besorge Euch, eh' der Morgen kommt,einen galantern Mann, als diesen rothbäckigen Jungen; undist Euch einer nicht genug, sollt Ihr zwanzig haben."

Dame Hamcline war so heftig in ihren Leidenschaften, alssie eitel und schwach am Verstände war- Wie viele andre Per-sonen erfüllte sie erträglich gut die gewöhnlichen Pflichten desLebens; aber in einem Falle, wie dem gegenwärtigen, war sieganz unfähig, irgend etwas andres zu thun, als unnütze Kla-gen hören zu lassen, und dabei schalt sie Hayraddin einenDieb, einen elenden Sklaven, einen Betrüger und Mörder."

Rennt mich Zigeuner," erwiderte er gelassen,und Ihrsagt das Alles auf einmal."

Ungeheuer! Ihr sagtet, die Sterne hätten unfern Bundbeschlossen, und veranlaßtet mich zu schreiben o, wie elendbin ich!" rief die unglückliche Dame.

Und sie hatten Euren Bund beschlossen," sagte Hayrad-din,wären beide Theile einig gewesen aber meint Ihr,die gepriesenen Gestirne zwingen einen wider Willen zu heira-then?" Ich ward irre geführt Lurch Eure verwünschtenchristlichen Galanterien, durch Eure Albernheiten mit Bän-dern und Artigkeiten nun zieht der junge Mann das Kalb