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die er in der Hand hielt und mit einer Lunte berührte, ent-zündete eine dunkelrothe Flamme, mittelst deren er eine Leuchteansteckte, die er aus dem Busen zog.
„Das Horoskop Eures Schicksals," sagte er ohne weiternGruß, nachdrücklich zu Durward, „beruht jetzt auf der Ent-schlossenheit einer Minute."
„Schuft!" gab Quentin zur Antwort, „wir sind von Ver-rätherei umringt, und wo Verrath ist, da mußt du deinTheil daran haben "
„Ihr seid rasend," antwortete Maugrabin — „ich verriethnie einen, außer um Gewinn davon zu haben — und warum sollteich Euch verrathcn, durch dessen Sicherheit ich mehr Vortheil erlan-gen kann, denn durch seine Zerstörung? Gebt einen Augenblick,wenn es Euch möglich ist, der Vernunft Gehör, bevor Tod und Ver-derben es Euch in's Ohr ruft. Die Lütticher sind im Aufstand —Wilhelm von der Mark mit seiner Bande führt sie — wären Mit-tel zum Widerstand da, ihre Anzahl und seine Wuth würden sieüberwältigen; abcrzunächstgibtesgarkeineMittel. WennJhrdieGräfin und EureHoffnungen retten wollt,so folgt mir imNamen de-ren, die Euch einen Diamant mit drei eingravirten Leopardensandte.
„Zeige mir den Weg," sagte Quentin hastig — „in diesemNamen wage ich jede Gefahr."
„Ich will es so einrichten," sagte der Zigeuner, „daß garkeine Gefahr vorhanden ist, wenn Ihr nur Eure Hand von einemStreite fern halten könnt, der Euch nichts angeht; denn wasliegt Euch überhaupt daran, ob der Bischof, wie sie ihn nen-nen, seine Heerde schlachtet, oder ob die Heerde ihren Hirtenschlachtet? Hahaha! — Folgt mir, aber mit Vorsicht und Ge-duld; zähmt Euren Muth und vertraut meiner Klugheit —