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Während das Boot die trägen Gewässer der Maas aufwärtsgerudert ward, und vor den Festungswerken der Stadt vorüber-fuhr, hatte Quentin Zeit genug, zu überlege», welchen Berichter von seinem Abenteuer in Lüttich geben sollte, wenn er zu desBischoffs Palast Schönwald zurückkchrte; er verschmähte es ebenso,Jemand zu verrathen, der, obwohl aus Jrrthum, Vertrauenin ihn gesetzt hatte, als er dem gastfreien Prälaten den auf-rührerischen Zustand seiner Hauptstadt verbergen mochte; da-her beschloß er, sich auf eine allgemeine Nachricht zu beschrän-ken, die genügte, dem Bischofs Vorsicht anzurathen, währendsie gleichwohl kein Individuum seiner Rache preisgab.
Er stieg eine halbe Meile vom Schlosse aus dem Boote, undlohnte seine Ruderer zu ihrer großen Zufriedenheit mit einem Gul-den. Doch so kurz auch der Raum war, der ihn von Schönwaldtrennte, so hatte doch die Schloßglocke schon zum Mittagsmahl ge-läutet, und Quentin fand überdies, daß er sich dem Schloß aufeiner, dem Hauptcingange entgegengesetzten Seite genähert habe,daß aber, rund herum zu gehen, seine Ankunft beträchtlich verspä-ten würbe. Er ging daher direktnach der Seite hin, die ihm dienächste war, und die sich ihm als eine befestigte Mauer darstellte,wahrscheinlich jene des bereits erwähnten kleinen Gartens, miteiner Hinterthür, die sich nach dem Graben öffnete; daneben lagein Schiffchen, welches, wie er glaubte, auf seinen Anruf zurUeberfahrtdienen konnte. Als er sich Inder Hoffnung näherte, hiereinpassiren zu können, öffnete sich die Hinterthür, ein Mann kamheraus, sprang in das Boot, ruderte sich zu der andern Seite desGrabens und stieß dann das Boot mit einer langen Stange nach derStelle zurück, wo er sich eingeschifft hatte. Als er näher kam, er-kannte Quentin, daß diese Person der Zigeuner war, der, ihnohne Schwierigkeit vcimcidend, einen andern Pfad gen Lüt-tich einschlug und sogleich ans seinen Augen verschwand.