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durchdringend, aber sehr höflich, artig und klug ansah; —„Sicherlich ziemt cs uns nicht, zu vcistehcn, was Ihr, wei-ther Herr, scheint verbergen zu wollen. Doch warum schwörtIhr bei St. Quentin, wenn Ihr nicht wollt, daß ich EureWorte deuten soll? — Wir kennen den Grafen von St. Paul,der sich jetzt dort aushält und unsrer Sache wohl will."
„Bei meinem Leben," sagte Quentin, „Ihr seid in einemJrrthum — ich weiß nichts von St. Paul."
„Nun, ich forsche Euch nicht aus," sagte der Bürger; —„aber hört — ich sage, hört, im Vertrauen — mein Nameist Pavillon."
„Und was geht das mich an, Herr Pavillon?" sagte Quentin.
„Ei, nichts — ich denke nur, cs sollte Euch überzeugen,daß ich des Vertrauens wert- bin — hier ist auch mein Col-lege Rouslaer."
RouSlaer trat heran, ein stattlicher Würdenträger, dessenansehnlicher runder Bauch, gleich einem Mauerbrecher, rüstigDahn durch die Menge brach, und, seinem Nachbar leise Vor-sicht anrathend, sagte er im Tone des Tadels: „Ihr vergeßt,guter College, daß dieser Ort zu offen ist — der Herr wirdsich nach Eurem oder meinem Hause begeben, ein Glas Rhein-wein mit Zucker ännehmen, und dann werden wir mehr vonunserm guten Freund und Verbündeten hören, den wir mitunfern ehrlichen flämischen Herzen lieben."
„Ich habe für Niemand von Euch Neuigkeiten," sagteQuentin ungeduldig; „ich will keinen Rheinwein trinken; undich begehre von Euch, als Männern von Gewicht und Anse-hen, bloß, daß Ihr diese müßige Menge zerstreut, und einemFremden gestaltet, Eure Stadt so ruhig zu verlassen, wie ersie betreten hat."
„Nun denn, Herr," sagte Rouslaer, „da Ihr Euer Jnco-