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gnito so fest behauptet, und noch dazu vor uns, die wir Män-ner find, welche Vertrauen verdienen, so laßt mich Euch of-fen fragen, warum tragt Ihr das Abzeichen Eurer Compag-nie, wenn Ihr in Lüttich unerkannt bleiben wollt?"
„Welches Abzeichen?" sagte Quentin; „Ihr seht aus wieehrwürdige Männer und ernste Bürger, aber bei meiner Seele,entweder seid Ihr selber toll, oder wollt mich dazu machen."
„Sapperment!" sagte der andere Bürger, „dieser jungeMann würde selbst St- Lambert zum Fluchen bringen! Sagtan, wer trägt Mützen mit St. Andreaskreuz und der tleur-cke-Uvs, außer den schottischen Bogenschützen von König Lud-wigs Leibwache?"
„Und gesetzt, ich bin ein Bogenschütze von der Leibwache,warum wundert cs Euch dann, daß ich das Zeichen meinerCompagnie trage?" sagte Quentin ungeduldig.
„Er hat cs gestanden, er hat es gestanden!" sagte Rous-lacr und Pavillon, fich mit glückwünschenden Mienen zu denversammelten Bürgern wendend, die Arme und Hände erhe-bend und mit freudestrahlenden Gesichtern- „Er hat gestan-den, daß er ein Bogenschütze von Ludwigs Leibwache — Lud-wigs, des Schützers der Freiheiten Lüttichs!"
Ein allgemeines Jubclgeschrei erhob fich jetzt unter derMenge, worunter man die verschiedenen Ausrufe vernahm:„Lang lebe Ludwig von Frankreich! Lang lebe die schottischeGarde! Lang lebe der wackere Bogenschütze! Unsre Freiheiten,unsre Privilegien, oder Tod! Keine Steuern! Lang lebe dertapfre Eber der Ardennen! Nieder mit Karl von Burgund!und Verderben dem Bourbon und seinem Bisthum!"
Halb betäubt von dem Lärm, der kaum auf der einen Seiteaufhörte, als er fich alsbald auf einer andern erhob, steigendund fallend, gleich den Wogen des Meers, und vermehrt durch