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bemerklich, obwohl auf die höflichste Weise, daß dies ein Pri-vatgarten sei, und bloß für den Gebrauch des Bischvffö undder Gäste vom höchsten Range bestimmt.
Quentin hörte ihn diese Mittheilung zweimal wiederholen,ehe erste gehörig begriff; dann fuhrer wie aus demTraumeempor,verbeugte sich und eilte aus dem Garten, während ihm der Hofbe-amte den ganzen Weg folgte, und ihn mit förmlichen Entschuldi-gungen, wegen seiner nothwendigen Pflichterfüllung überhäufte.Ja, so beharrlich war er in seinen Versuchen, die Beleidigung, dienach seiner Meinung Quentin fühlen mußte, zu beseitigen, daß ersich erbot, ihm selber Gesellschaft zu leisten, um so zu seiner Unter-haltung beizutragen; Quentin- der im Innern diese lästige Förm-lichkeit verwünschte, fand endlich kein besseres Mittel, zu entkom-men, als daß er den Wunsch äußerte, die nahe Stadt zu besuchen,und zu diesem Ende begann er einen so raschenSchritt anzunchmen,daß er damit dem Hofmanne alle Lust benahm, ihn weiter als bisan die Zugbrücke zu begleiten. In wenigen Minuten befand sichQuentin innerhalb der Mauern der Stadt Lüttich, damals eineder reichsten Städte Flanderns, und folglich der ganzen Welt.
Schwermuth, selbst Liedesschwermuth, liegt nicht so tief,wenigstens in dem Herzen eines männlichen und lebhaften Jüng-lings nicht, als die weichen Schwärmer, die sich von ihr be-herrschen lassen, zu glauben geneigt sind. Sie weicht uner-warteten und plötzlichen sinnlichen Eindrücken, Ortveränderun-gcn, Scenen, welche neue Jdeenverbindungen erwecken unddem Einflüsse des geschäftigen Treibens der Menschheit. Bin-nen wenigen Minuten ward Quentins Aufmerksamkeit durchdie Manchfaltigkeit der Gegenstände, die sich ihm in rascherAufeinanderfolge in den geschäftigen Straßen Lüttichs zeigten,so sehr eingenommen, als hätte nie eine Gräfin Isabelle, oderein Zigeuner in der Welt epistirt.