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artig gebaut, zum Theil einem kirchlichen Gebäude gleichend; anLen andern beiden Seiten war eine hohe, feste Mauer die Begrän-zung. Während Hayraddin durch die Gartengänge nach einem an-dern Theile des Gebäudes kam, wo sich eine Hinterpforte untereinem großen, massiven, mit Epheu überwachsenen Schwibbogenöffnete, schaute er zurück, und gab mit der Hand ein triumphiren-Les Zeichen des Abschiedes, und Quentin bemerkte, daß in der Thaldie Hinterthür von Marthon geöffnet und daß der schlechteZigeu-ner eingelassen ward, und natürlicherweise auch in die Gemächerder Gräfinnen von Croye gelangte- Quentin biß sich vor Unwillenauf die Lippen und tadelte sich selbst ernstlich, daß er den Damennichtdie ganzeSchändlichkeitvonHayraddins Charakter dargestelltund sie mit seinen Umtrieben gegen ihreSichcrheit bekannt gemachthatte- Die anmaßende Weise, in welcher der Zigeuner versprochenhatte, seine Wünsche zu fördern, steigerte noch seinen Zorn undUnmuth; und er fühlte, daß selbst die Hand der Gräfin Isabelleentweiht sein würde, wenn man sie durch solche Vermittelungerhalten könnte- „Aber es ist Alles Betrug," sagte er — „einStück jener elenden Gauklerkunst. Er hat sich unter irgend ei-nem falschen Vorwand Zutritt bei den Damen verschafft, undgewiß in einer heillosen Absicht. Es ist gut, daß ich ihre Woh-nung erfahren habe. Ich will auf Marthon warten, und mireine Zusammenkunft mit ihnen verschaffen, wär' es auch nur,um ihnen Vorsicht anzurathen. Es ist hart, daß ich List an-wenden und Verzug erdulden muß, während solche wie er of-fen und unbedenklich Zutritt haben. Aber sie sollen finden,daß, obwohl ich aus ihrer Nähe verbannt bin, Jsabellens Si-cherheit stets der Hauptgegenstand meiner Wachsamkeit ist."
Während der junge Liebende solche Gedanken nährte, nahteihm ein bejahrter Herr von des Bischoffs Hofe durch dieselbeThür, die ihn in den Garten geführt hatte, und machte ihm