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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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mand verbergen, der zuhörte! Fortan will ich meine Berathun-gen auf offenem Felde halten; kein Distelbusch soll mir nahesein, um einen Schotten zu verstecken ha! ha! der Schotte batLen Zigeuner mit seiner eignen feinen Waffe geschlagen. Dochwisse, Quentin Durward, daß du mir zu deinem eignen Nach-theil zuwider gehandelt hast Ja! das Glück, das ick, dir ausden Linien deiner Hand sagte, wäre reichlich gekommen, hätt'es deine eigne Hartnäckigkeit nicht vereitelt."

Bei St. Andreas," sagte Quentin,deine Unverschämt-heit macht mich wider Willen lachen - - wie oder worin hättedeine gelungene Schurkerei mir dienlich sein können ? Ich hörteallerdings, daß Ihr übereinkamt, mein Leben zu erhalten, unddiese Bedingung würden Eure würdigen Verbündeten gar schnellvergessen haben, wären wir einmal an einander gerathcndoch worin dein Verrath dieser Damen mir dienen konnte,außer daß er mich dem Tod oder der Gefangenschaft aussctztc,das ist eine Sache, die über allen menschlichen Verstand geht."

»So wollen wir nicht weiter daran denken," sagte Hay-raddin,denn ich bin Willens, Euch noch durch meine Dank-barkeit zu überraschen. Hättet Ihr mir meine» Lohn versagt,so hätte ich angenommen, daß wir quitt wären und hätte EuchEurer eignen thörichtcn Leitung überlassen. Nun aber bleibeich noch Euer Schuldner für jene Sache an den Ufern desCher."

Indem ich dich verfluchte und schimpfte, Hab' ich, wie michdünkt, mich schon bezahlt gemacht," sagte Quentin.

Harte Worte, so gut wie freundliche," sagte Havraddin,»sind nur Wind, der in der Wagschale kein Gewicht hat. Hät-tet ihr mich geschlagen, statt nur zu drohen, allerdings"

»ES scheint fast, daß ich mich auf diesem Wege bezahltmachen muß, wenn Ihr mich länger reizt "