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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
122
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den Fluß, so verlieren wir Zeit und machen uns größere Be-schwerde ohne Nutzen. Warum sollten wir das?"

Bloß, weil Pilgrime, wie sie sich nennen, die nach Kölngehn," sagte Hapraddin,gewöhnlich nicht weit von der Maashinabgehn; und weil demnach die Route der Damen dasGegentheil von dem sagen würde, wofür sie sich ausgeben."

Wenn man dafür Rechenschaft von uns forderte," sagteQuentin,so wollen wir sagen, Besorgnisse vor dem bösenHerzog von Geldern, oder vor Wilhelm von der Mark, odervor den Lcorelreurs und Lanzknechten, die am rechten Uferder Maas Hausen, rechtfertigen es, daß wir uns am linkenhalten, statt auf der beabsichtigten Route."

Ganz wie Ihr wollt, mein guter Herr," erwiderte derZigeuner,ich für mein Theil bin ebenso bereit, Euch am lin-ken hinab oder am rechten hinab zu weisen. Eure Entschul-digung bei Eurem Herrn werdet Ihr selber^ schon zu machenwissen."

Quentin, obwohl sehr überrascht, war zu gleicher Zeit er-freut über diese bereitwillige, oder wenigstens nicht wider-strebende Annahme zum Wechsel der Richtung, denn er brauchteHapraddin's Beistand als Wegweiser, und hatte doch gefürch-tet, die Vereitelung seiner beabsichtigten verrätherischen Thatmöchte ihn zum Aeußersten treiben. Ueberdies würde, den Zi-geuner aus ihrer Gesellschaft zu verjagen, das Mittel gewesensein, den Wilhelm von der Mark, mit dem jener correspondirte,auf ihren Weg zu führen; blieb aber Hayraddin bei ihnen, soglaubte Quentin den Schwarzen von aller Gemeinschaft mitFremden abhalten zu können-

Nachdem man also alle Gedanken an die ursprünglich an-genommene Richtung aufgegebcn, so schlug die kleine Gesell-schaft die am linken Ufer der breiten Maas ein, und zwar so