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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Haltung und mit den Sagen und Liedern seiner Heimath er-götzt, von denen er die letztcrn in seiner Muttersprache sang,während seine Bemühung, die ersterein seinem fremdartigenund unvollkommenen Französisch wiederzugeben, hundert kleineMißverständnisse und Irrthümer der Sprache veranlaßten, sounterhaltend wie die Erzählungen selbst. Aber an diesem fol-genreichen Morgen ritt er zur Seite der Damen von Cropeohne die gewöhnlichen Versuche, sie zu unterhalten, zu machen,und es mußte ihnen natürlich sein Schweigen als etwas Außer-ordentliches auffallen.

Unser junger Begleiter hat einen Wolf gesehn," sagteDame Hameline, auf einen alten Aberglauben anspielend,und er hat die Sprache darüber verloren."

»Zu sagen, ich hätte einen Fuchs aufgespürt, wäre passen-der," dachte Quentin, ohne dies laut zur Antwort zu geben.

Befindet Ihr Euch wohl, Herr Quentin?" sagte GräfinIsabelle in so theilnehmendcm Tone, daß sie selbst darübererröthete, während sie fühlte, daß sie etwas weiter gegangen,als der Abstand zwischen ihnen gestattete.

Er hat zu lange bei den lustigen Mönchen gesessen," sagteDame Hameline;die Schotten gleichen den Deutschen, dieall' ihre Lust beim Rheinwein dran geben, und dann nur wan-kende Schritte zum Abendtanz und schmerzende Häupter amMorgen in's Frauengemach mitbringen."

Nein, schöne Damen," sagte Quentin;ich verdiene EurenTadel nicht. Die guten Mönche waren fast die ganze Nachtbei ihrer Andacht beschäftigt; und was mich betrifft, mein Trankwar bloß ein Becher ihres dünnsten und gemeinsten Weines."

Die Schlechtigkeit seines Mahles ist's, was ihm die guteLaune geraubt hat," sagte die Gräfin Isabelle.Munter, HerrQuentin; und sollten wir je mein altes Schloß vonBracque-

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