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bis jetzt in deinem Leben selten begegnet sein mag; und ichgebe dir die Versicherung, daß, hielt' ich dich für einen ebenso treulosen Wegweiser, als ich einen lästernden und unwür-digen Ungläubigen in dir sehe, mein schottischer Dolch und deinheidnisches Herz schon bekannt mit einander geworden sein soll-ten, obwohl das Vollbringen einer solchen That eben so un-edel sein würde, als das Schlachten eines Schweins."
„Ein wilder Eber ist einer Sau nah' verwandt," sagte der Zi-geuner, ohne vor dem scharfen Blick, mit dem ihn Quentin be-trachtete, das Auge zu senken, oder nur im geringsten die spöt-tische Gleichgültigkeit, die er in seiner Sprache stets annahm,zu verändern; „und wie viele Menschen," fügte er hinzu, „fin-den Stolz, Vergnügen und Vortheil dabei» sie zu erlegen."
Erstaunt über des Mannes Selbstvertrauen, und ungewiß,ob er von seiner eigenen Geschichte und seinen Empfindungennicht mehr wissen könne, als ihm angenehm zu besprechen war,brach Quentin eine Unterhaltung ab, worin er keinen Vortheilüber Maugrabin gewonnen hatte, und nahm seine gewohnteStelle zur Seite der Damen wieder ein.
Wir haben bereits bemerkt, daß ein bedeutender Grad vonVertraulichkeit unter ihnen entstanden war. Die ältere Gräfinbehandelte ihn (da sie von seiner edeln Geburt überzeugt war,)wie einen begünstigten Standesgenossen; und obwohl ihre Nichteihre Achtung für den Beschützer weniger frei an den Tag legte,so glaubte doch Quentin, bei all' ihrer Verschämtheit undSchüchternheit, deutlich wahrzunchmen, daß seine Gesellschaftund Unterhaltung ihr keineswegs gleichgiltig war-
Nichts belebt und beseelt die jugendliche Heiterkeit so sehr,als das Bewußtsein, daß sie günstig ausgenommen wird; da-her hatte Quentin während des frühem Theils ihrer Reiseseine schöne Schutzbefohlne mit der Lebendigkeit seiner Unter-