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6 (1851) Quentin Durward
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entfernt, als Maugrabin zu ihnen stieß, der wie gewöhnlichsein kleines, behendes und wild aussehendes Thier ritt. IhreStraße führte sie denselben Bach entlang, wo Quentin die ge-heime Unterredung des vorigen Abends belauscht hatte, und nochnicht lange war Hayraddin zu ihnen gestoßen, als sie unter dem-selben Weidenbaum hinzogen, der Durward als Versteck gedienthatte, als er ein unvermutheter Zuhörer dessen ward, was zwischendem falschen Wegweiser und dem Lanzknecht verhandelt wurde.

Die Erinnerungen, die der Ort hervorrief, veranlaßtenQuentin, ein Gespräch mit dem Wegweiser zu beginnen, dener bisher kaum eines Wortes gewürdigt hatte.

Wo hast du Nachtquartier gefunden, du unheiligerSchuft?" sagte der Schotte.

»Eure Weisheit kann es errathen, wenn Ihr meinen Man-tel betrachtet," antwortete der Zigeuner, auf sein Kleid deu-tend, welches mit Heusamen bedeckt war-

Ein guter Heuboden," sagte Quentin,ist ein paffendesBett für einen Sterndeuter, und ein weit besseres, als einheidnischer Spötter unserer gepriesnen Religion und ihrer Die-ner überhaupt verdient."

Es paßte für meinen Klepper besser, als für mich," sagteHayraddin, sein Pferd auf den Hals klopfend;denn er fandFutter und Obdach zu gleicher Zeit. Die alten glatzköpfigenNarren ließen ihn los, als ob eines weisen Mannes Pferd ein gan-zes Kloster voll Esel hätte mit Witz oder Scharfsinn anstccken kön-nen. Zum Glück kennt der Klepper meine Pfeife und folgt mir sotreu wie ein Hund; sonst hätten wir uns nicht wieder getroffen,undJhr hättet Eurerseits nach einem Wegweiser pfeifen können."

Ich habe dir mehr als einmal gesagt," antwortete Durwardmit Ernst,du sollst dein loses Geschwätz im Zaume halten, wenndu dich in anständiger Gesellschaft befindest, was dir, glaub'ich,

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