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zu beobachten, und gewiß würden sie das Kreuz besuchen, seics auf der Hin- oder Rückreise von Cöln; aber sie hättenNachrichten erhalten, daß die Straßen auf der rechten Seitedes Flusses jetzt durch die Krieger des trotzigen Wilhelm vonder Mark unsicher gemacht seien.
„Nun, der Himmel verhüte," sagte Bruder Franz, „daß derwilde Eber der Ardennen so sehr in unserer Nähe wieder seinLager nehmen sollte! — Trotzdem wird die breite Maas einegute Schutzwchr zwischen uns sein, selbst wenn Ihr recht hättet."
„Aber sie wird keine Schutzwehr zwischen meinen Damenund dem Räuber sein, wenn wir über den Fluß gingen undam rechten Ufer reisten," antwortete der Schotte-'
Der Himmel wird die Seinen schützen, junger Mann," sagteder Bruder; denn es wäre hart, zu glauben, daß die Königejener heiligen Stadt Cöln, welche nicht dulden, daß ein Judeoder Ungläubiger auch nur das Innere ihrer Mauern betritt,so vergeßlich sei» könnten, und ihre Verehrer, die als treuePilger zu ihrem Heiligthume kommen, plündern und mißhan-deln ließen, und das von so einem ungläubigen Hund, wiedieser Eber der Ardennen, der schlimmer ist, als eine ganzeWüste voll saraccnischer Heiden, und als die zehn StämmeIsraels noch obendrein-"
Wie viel Vertrauen Quentin auch, als strenger Katholik, aufden besondern Schutz Caspars, Melchiors und Balthasars setzenmußte, so konnte er doch nicht umhin, sich zu erinnern, daßdie Pilgerschaft der Damen nur aus irdischer Politik ange-nommen war und also er und seine Schutzbefohlnen schwerlichdas Wohlgefallen der Heiligen in Anspruch nehmen konnten.Deßhalb beschloß er, so viel als möglich zu vermeiden, dieDamen in eine Lage zu setzen, wo wunderbare Hilfe nothwen-dig sein würde. Jndeß gelobte er, in der Einfalt seines from-