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sagen, so würde ich seinen Tod so sicher prophezeit haben, alsich schon Wetter im Juni prophezeien kann. Ludwig hat so-wohl Ohren als Hände am burgundischen Hofe, und Karls Näthelieben den Klang französischen Geldes so sehr, als Du das Ge-klapper eines Weinkrugs. — Doch leb nun wohl, und bleibe beider Verabredung — ich muß meinen srühmuntern Schotten einenBogenschuß weit außerhalb vom Thore der Höhle jenes faulenGesindels dort erwarten, sonst wird er glauben, ich sei aufeiner Ercursion außen, die dem Erfolg seiner Reise nichts Gutesweissagt."
„Nimm erst ein Schlückchen zur Herzstärkusig," sagte derLanzknecht, ihm eine Flasche hinhaltend, — „doch ich vergesse
— Du bist dumm genug, nichts als Wasser zu trinken, wieein schlechter Sklave Mahounds und TermagundS."
„Du bist selber ein Sklav der Weinkanne und Deiner Flasche,"
— sagte der Zigeuner, — „mich wundert nicht, daß man Dirbloß den blutdürstigen und gewaltsamen Theil dessen überträgt,was bessere Köpfe ausgcsonnen haben. — Der darf keinen Weintrinken, wer Anderer Gedanken wissen und seine eignen ver-stecken will. Doch, was predige ich Dir, der Du einen Dursthast, gleich den ewigen SandstreckcnAfrika's? — Lebewohl —Nimm meinen Kameraden Tuisko mit Dir — sein Erscheinenin der Nähe des Klosters könnte Verdacht erregen."
Die beiden Würdigen schieden, nachdem sich Jeder nochmalsverpflichtet hatte, das Rendezvous beim Kreuz der drei Königenicht zu verfehlen.
Quentin Durward wartete, bis sie ihm aus den Augenwaren, dann stieg er aus seinem Versteck herab, während seinHerz bei dem Gedanken schlug, wie nahe die Gefahr ihm undseinem schönen Schützlinge gewesen — wenn sie in der Thatüberhaupt schon vorüber — die Gefahr nämlich, die dieser schur-