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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Den Sinn dieses barbarischen Lateins," sagte der jungeMann,habt Ihr aber wahrscheinlich ohne Schwierigkeit be-griffen, mein guter Vater?"

Ach, mein Sohn," sagte der Prior,Furcht und Noth-wendigkeit find gewandte Dolmetscher; und wir waren ge-nöthigt, die Silbergefäße unserS Altars cinzuschmelzen, um derRaubsucht dieses grausame» Häuptlings zu genügen MageS der Himmel ihm siebenfach vergelten! Uerest imprvbus!äinen, »men, unstliems esto!"

Ich wundre mich," sagte Quentin,daß der Herzog vonBurgund, der so stark und»tig ist, diesen Eber nicht hetzt,von dessen Verwüstungen ich bereits so viel gehört habe."

Ach! mein Sohn," sagte der Prior,der Herzog Karl istjetzt zu Peronne, wo er seine Hauptleule über Hunderte undseine Hauptleute über Tausende versammelt, um Krieg gegenFrankreich zu fuhren; und so, während der Himmel Zwietrachtzwischen die Herzen dieser großen Fürsten gesetzt hat, wirddas Land von solchen untergeordneten Unterdrückern gcmißhan-delt. Aber es ist zur bösen Stunde, daß der Herzog die Hei-lung dieser innern Krebsschäden vernachläßigt; denn dieser Wil-helm von der Mark hat neulich offne Gemeinschaft mit RouS-lacr und Pavillon unterhalten, welches die Häupter der unzu-friedenen Lütticher find, und daher ist nun zu fürchten, daß erfic bald zu einem verzweifelten Unternehmen aufreizen werde."

Aber der Bischof von Lüttich," sagte Quentin,hat dochnoch Macht genug, um diesen unruhigen und stürmischen Geistzu bewältigen nicht wahr, guter Vater? Eure Antwortauf diese Frage liegt mir sehr am Herzen."

Der Bischof, mein Kind," erwiderte der Prior,Hai dasSchwert Petri ebensowohl, als die Schlüssel. Er hat Machtwie ein weltlicher Fürst, und er hat den Schutz des mächtigen